Ratgeber · Altersvorsorge

Immobilien als Altersvorsorge: so funktioniert es wirklich.


Die gesetzliche Rente ersetzt nur einen Teil des letzten Einkommens — und dieser Teil wird tendenziell kleiner. Eine vermietete Immobilie kann diese Lücke planbar schließen. Wie das funktioniert, wer dabei was bezahlt und für wen dieser Weg nicht passt, lesen Sie hier.

Das Problem: Die Lücke zwischen Rente und Leben

Wer heute in Rente geht, erhält aus der gesetzlichen Rentenversicherung deutlich weniger, als er zuletzt verdient hat. Das ist kein Systemversagen, sondern eingebaute Mechanik: Die gesetzliche Rente war nie dafür gedacht, den Lebensstandard allein zu sichern. Gleichzeitig steigen Lebenshaltungskosten und Lebenserwartung — die Lücke muss also nicht nur geschlossen, sondern über immer mehr Jahre geschlossen werden.

Die klassischen Antworten darauf — private Rentenversicherungen, Sparpläne — haben eine gemeinsame Schwäche: Sie werden vollständig aus Ihrem eigenen, bereits versteuerten Einkommen bezahlt. Genau hier unterscheidet sich die vermietete Immobilie grundlegend.

Das Prinzip: Sie kaufen — aber Sie zahlen nicht allein

Eine vermietete Eigentumswohnung wird über ein Bankdarlehen finanziert, das über die Jahre getilgt wird. Das Besondere ist, wer diese Raten trägt:

Wer trägt die monatliche Rate? — Beispielrechnung

Mieter 69,7 % 11,6 % Sie 18,7 %
Mieter — Mieteinnahmen Finanzamt — Steuereffekte Ihr Eigenanteil — fließt in die Tilgung

Konservativ gerechnetes Beispiel — die vollständige Rechnung mit allen Annahmen finden Sie auf der Seite „So arbeiten wir". Die Verteilung hängt von Objekt, Finanzierung und Ihrem Steuersatz ab.

Wichtig zu verstehen: Der Eigenanteil ist kein verlorener Konsum, sondern Sparleistung — er fließt in die Tilgung, also in Ihr Eigentum.

Der Zeitfaktor: Was bis zur Rente passiert

Der Plan ist bewusst unspektakulär: Über die Laufzeit wird das Darlehen Monat für Monat kleiner, während die Immobilie Ihnen gehört. Zum Renteneintritt gibt es dann zwei Wege:

Die ehrliche Seite: Was schiefgehen kann

Eine Immobilie ist keine Garantie, sondern eine unternehmerische Entscheidung im Kleinen. Leerstand, Mietausfall, Zinsänderung bei der Anschlussfinanzierung, Instandhaltung — diese Risiken existieren, und wer sie verschweigt, berät nicht, sondern verkauft. Wir haben ihnen eine eigene Seite gewidmet: Die Risiken — und wie wir sie minimieren. Kurzfassung: Jedes dieser Risiken lässt sich durch Objektauswahl, konservative Kalkulation und professionelle Verwaltung deutlich reduzieren — aber nicht auf null.

Für wen dieser Weg passt — und für wen nicht

Immobilien als Altersvorsorge passen zu Menschen mit stabilem Einkommen, einem Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren und der Bereitschaft, eine langfristige Verpflichtung einzugehen. Sie passen nicht zu jedem: Wer sein Geld kurzfristig verfügbar braucht, wer keine finanziellen Reserven für Unvorhergesehenes hat oder wer sich mit der Vorstellung von Schulden grundsätzlich unwohl fühlt, sollte diesen Weg nicht gehen — auch dann nicht, wenn die Rechnung auf dem Papier funktioniert.

Genau deshalb beginnt bei meweto jede Zusammenarbeit mit einem ergebnisoffenen Gespräch über Ihre Situation und Ihre Ziele — nicht mit einem Objekt.

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Kein Verkaufsgespräch. Wenn es nicht passt, sage ich es Ihnen — das ist das Versprechen.